WAV:

unkomprimiert und deshalb riesig — so könnte man die
Haupteigenschaften von WAV-Dateien zusammenfassen.
Rund 10 MByte Daten fallen pro Minute Aufnahme in
CD-Qualität an, weshalb das WAV-Format für MP3-Player
gänzlich ungeeignet ist (obwohl es die meisten abspielen
können). Für alle, die Originalaufnahmen oder CD-Rips
nachbearbeiten möchten (z.B. mit Audacity: Rauschfilter,
Effekte, etc.), bleibt es aber die erste Wahl.

 

Zum Archivieren besagter Originalaufnahmen gibt es übrigens
platzsparende Alternativen, beispielsweise das sogenannte
FLAC-Format (Free Lossless Audio Codec). FLAC speichert
wie WAV verlustfrei, kann aber Audiodaten um bis zu 50%
komprimieren. Mittlerweile gibt es sogar eine ganze Reihe CDs
als FLAC-Files (u.a. von Paul McCartney) — näheres dazu
finden Sie auf der Projekt-Homepage.

  
WMA:ist das das Audioformat von Microsoft, welches — wen wundert's — eine sehr gute Einbindung in Windows genießt (WMA = Windows Media Audio). Im Gegensatz zu MP3 lassen sich WMA-Dateien mit einem sogenannten DRM-System (Digital Rights Management) versehen, das Musikstücke vor unkontrollierter Weitergabe schützen soll. Deshalb nutzen Musikdienste, wie natürlich MSN Music, dieses Format; aber auch zahlreich andere Musik- und Hörbuchportale bieten WMA-Dateien an (z.B. libri.de).
  
AAC:steht für Advanced Audio Coding und ist als Audioformat vor allem aus dem iTunes-Store bekannt. Wie WMA bietet es die Möglichkeit, ein Rechtemanagement zu integrieren und liefert bei höherer Kompression eine bessere Qualität als MP3: Eine 128 kBit/s-MPEG4-AAC-Datei gilt als ebenbürtig zu einer 256 kBit/s-MP3-Datei. Trotzdem hat sich Apple der Popularität von MP3 gebeugt und bietet im iTunes plus-Store auch MP3s-Files an — natürlich gegen Aufpreis.
  
  
  
  
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